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Psychische Erkrankungen

Eine psychische Erkrankung wird als länger andauernde oder wiederholt auftretende erhebliche Abweichung im Erleben oder Verhalten definiert, welche die Bereiche des Denkens, Fühlens und Handelns betrifft. Neben der Abweichung von der Norm sind sowohl der persönliche Leidensdruck für den Betroffenen oder auch die Belastung für die Umwelt  weitere Voraussetzungen für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung.
Psychische Erkrankungen werden immer mehr diagnostiziert und gehören zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Fast jeder zweite Mensch entwickelt mindestens ein Mal in seinem Leben eine relevante psychische Störung. In den letzten Jahren ist auch die Anzahl der Krankheitstage und die Frühberentungen infolge von psychischen Erkrankungen stetig angestiegen, wobei hier Depressionen und Angststörungen einen Großteil der Diagnosen ausmachen.

Psychischen Erkrankungen liegen meist mehrere Ursachen (multifaktoriell) zu Grunde. Neben genetischen Faktoren und körperlichen Erkrankungen können aktuelle Lebensereignisse und Lebenssituationen, zurückliegende belastende Ereignisse, seelische Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen die Entwicklung einer psychischen Störung fördern. Häufig sind Störungen des Gehirnstoffwechsels und Veränderungen der Gehirnsubstanz an deren Entstehung beteiligt.

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INTERVIEW

«Wir haben die Unreife von Kindern in Krankheit verwandelt»

Der emeritierte Professor für Psychiatrie Allen Frances sagt, dass das neue Standardwerk der Psychiatrie zur Hyperinflation psychischer Krankheiten führt.

 

Wir haben die Unreife von Kindern in Krankheit verwandelt 
Tagesanzeiger Wissen.Medizin und Psychologie

 

 



Immer längere Fehlzeiten im Beruf, 
Depression wird zur Volkskrankheit
Wegen ihrer Psyche lassen sich deutsche Arbeitnehmer immer länger krankschreiben. Die Unternehmen kostet das Milliarden.


Immer mehr Arbeitnehmer leiden unter Depressionen. Einer aktuellen Studie zufolge stiegen in den vergangenen acht Jahren die Fehlzeiten von Erwerbspersonen mit dieser Diagnose um 86 Prozent – und im vergangenen Jahr erneut um 7,9 Prozent. Das ergibt, hochgerechnet, 31 Millionen Krankheitstage pro Jahr. Auch Antidepressiva werden in immer größerer Menge geschluckt, die verordneten Tagesdosen haben sich seit 2000 fast verdreifacht.
>>> Artikel Tagesspiegel 29.01.2015 RAINER WORATSCHKA

 

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